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Fritz Ortlieb – eine Uhlbacher Persönlichkeit blickt zurück

Vor einem Jahr hat die Liebenzeller Gemeinschaft Uhlbach ihr 100-jähriges Jubiläum gefeiert, die EC-Jugend Uhlbach konnte auf 70 Jahre seit ihrer Gründung zurückblicken. Mit dabei bei der Gründungsfreizeit war der damals 16-, heute 87-jährige Fritz Ortlieb. Später war er zusammen mit Gottfried Eisele Leiter der Liebenzeller Gemeinschaft Uhlbach. Doch auch am Ort war der leidenschaftliche Weingärtner aktiv. Von 1986 bis 1997 war er – nach verschiedenen Tätigkeiten dort schon ab 16 Jahren – stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Weingärtnergenossenschaft Uhlbach, von 1967 bis 2002 war er Vorsitzender des Aufsichtsrats der Uhlbacher Bank (heute Teil der Volksbank am Württemberg).

Fritz, Dein Leben lang hast Du Leitungsverantwortung wahrgenommen. Wie hast Du es in allen Lebensbereichen an die Spitze geschafft?

Keine dieser Positionen hatte ich angestrebt, stets wurde ich von anderen angefragt. Zum Beispiel wurde ich 1963 vom damaligen Aufsichtsratsvorsitzenden der Uhlbacher Bank angefragt, ob ich mich nicht als Aufsichtsratsmitglied bei der nächsten Generalversammlung aufstellen lassen würde. Ich habe „Nein“ gesagt. Er sagte, ich solle es mit meiner Frau besprechen, er käme nochmals vorbei. Wir beteten und fragen nach dem Willen unseres Gottes und bekamen ein „Ja“ zu dieser Anfrage. Ich wurde dann gewählt. All die Aufgaben in Leitungsverantwortung konnte ich nur übernehmen, weil ich jeden Tag Gott um Weisheit und Kraft für mein Unvermögen bat. Und weil Gottes Führung in meinem Leben mir meine Frau Else geschenkt hat, die mir in allem den Rücken gestärkt hat. Mir war auch immer wichtig, zur rechten Zeit den Stab weiterzugeben und Jüngere ranzulassen.

Bei der EC-Gründung in Uhlbach warst Du mit dabei. An was erinnerst Du Dich besonders gerne, wenn Du an Deine Zeit als junger EC‘ler zurückdenkst?

Besonders eindrücklich waren mir die Beziehungen zu EC’lern aus anderen Orten, besonders aus Ludwigsburg-Oßweil, und die gemeinsamen Freizeiten. Eine Freizeit führte uns ins Gutachheim mit der Eisenbahn. Vom Bahnhof wurden wir mit einem Traktor und Anhänger abgeholt (Bild rechts) und wir wurden reichlich mit Essen versorgt. Da war auch unser Jugendbundwimpel mit dabei (Bild Titelseite), der uns von unserer Liebenzeller Schwester zur Gründung des Jugendbundes gestickt wurde.

Deine Familie ist eng mit dem Haus verbunden, in dem sich die Liebenzeller Gemeinschaft Uhlbach heute trifft. Wie kam es dazu?

Nach verschiedenen Bibelwochen im ev. Gemeindesaal in der Kleinen Gasse wurde der Wunsch laut, auch unter der Woche und am Sonntagnachmittag Gottes Wort zu hören. Meine Großmutter Friederike stellte dazu ihre Wohnung zur Verfügung. Große Stube, Flur und Küche wurden mit Sitzgelegenheiten bestückt und nach der Versammlung wieder eingeräumt. Manchmal standen die Hörer auch noch auf der Eingangsstaffel. 1929 war die Platznot nicht mehr tragbar. Meine Großmutter stellte dann einen Teil ihres Gartens leihweise zur Verfügung, um darauf einen Saalbau zu errichten. Im Saal war bis 1965 ein Einzelofen mit Holz/Kohle-Feuerung. Meine ledige Tante Elise hat dann immer eingeheizt, Kohlen oder Holz geschleppt und musste sich dann immer die Begutachtung der Temperatur anhören. Als Tante Elise das kräftemäßig nicht mehr konnte, hat meine Frau Else das übernommen. Unser Haus ist direkt neben dem Saal. Wenn etwas fehlt oder unklar ist, wird halt bei der Else geklingelt.

Für viele ist christlicher Glaube nicht mehr aktuell. Was bedeutet Glaube für Dich?

Für mich ist der Glaube an den dreieinigen Gott, wie es in der Bibel steht, Maß und Ziel meines Lebens. Ich freue mich auf die Herrlichkeit beim Vater in alle Ewigkeit. Was kein Auge gesehen und kein Ohr gehört hat und in keines Menschen Sinn gekommen ist, das hat Gott bereitet denen, die ihn lieben.

Mehr zur Geschichte der Liebenzeller Gemeinschaft und des EC können Sie unserer Jubiläumsschrift entnehmen, die wir Ihnen immer noch gerne zukommen lassen.

Ostern 2021

Was läuft gerade während Corona?

Nun ist unser Leben schon ein Jahr lang durch den Coronavirus eingeschränkt, Trotzdem sind wir als Gemeinde weiter präsent und für Sie da. So versuchen wir auch im Lockdown "gemeinsam Glauben zu leben", Gerade jetzt brauchen wir Ermutigung von anderen Menschen und aus Gottes Wort. Gemeinschaftspastor Matthias Suckut nimmt jede Woche eine Bibelbetrachtung auf.

Diese kann unter Telefon-Nummer 0711/78285825 vom Anrufbeantworter abgehört werden. Auch Gesprächstermine können mit ihm vereinbart werden. Unsere Kreise werden so bald als möglich wieder starten. Doch auch derzeit ist eine Teilnahme möglich:

Generation plus - Gemeinschaftspastor

Matthias Suckut:
Durch die Corona-Auflagen ist unsere Wochenveranstaltung am Dienstag um 9:30 Uhr aktuell nicht möglich. Um vielen eine Teilnahme in anderer Form zu ermöglichen, haben wir uns für eine Telefonkonferenz-Schaltung entschieden. Ab 9:15 Uhr kann man sich an den Terminen einwählen und mit anderen Teilnehmern ins Gespräch kommen. Um 9:30 Uhr beginnt dann das Programm. Am ersten Termin im Monat kommt neben zwei aufgenommenen Liedern eine Bibeltextbetrachtung (09.03./13.04.). Für die Bibel-und-Brezel-Termine bereitet der Gemeinschaftspastor ein aktuelles Thema mit Quiz vor (23.02./23.03./27.04.). Jeder darf sich gerne zu den Terminen einwählen und mit dabei sein.

Einwahldaten: Telefon 0221/9882117 - Einwahlnummer 2466244#

Impuls-Kreis - Markus Wachter und Michael Fuchs:

Unser Kreis findet derzeit per Online-Treffen statt. Das wird sehr gut angenommen - im Prinzip ist alles wie sonst auch. Einen wesentlichen Anteil macht der persönliche Austausch aus - wir erfahren voneinander, was gerade so anliegt: Fröhliches, aber auch so manche Not. Einer bereitet einen Impuls aus der Bibel vor. Über den Bibeltext gibt es einen regen gemeinsamen Austausch. Alle empfinden diese Treffen als sehr ermutigend und Kraft spendend.
Es kommen in Corona-Zeiten sogar neue Besucher dazu, unter anderem, weil auch Leute, die weggezogen sind, online wieder dabei sein können.

Teenkreis und Jugendkreis Fellowship -

Pia und Christine Wachter:
Auch diese Kreise bieten Online-Treffen an. Das Programm besteht wie bei den „Life“-Treffen aus Bibel lesen, Spielen und der „Wie geht's Runde“. Über WhatsApp läuft beim Teenkreis gerade eine Challenge, bei der verschiedene Aufgaben gelöst werden und die Teens dabei Fotos von sich machen. Doch ohne das gemütliche Beisammensitzen und auch miteinander Essen ist das einfach nicht so wie sonst. Alle freuen sich, wenn es wieder richtig losgehen kann.

Gemeinschaftsstunde - Gemeinschaftsleiter Ralf Kraft und Markus Wachter:

Unsere Gemeinschaftsstunde findet hybrid statt - das bedeutet:
Es gibt zum einen eine Online- eng! Das ist ein richtiges Online-Treffen, bei dem anschließend auch ein Austausch möglich ist. Zum anderen ist auch die Teilnahme vor Ort möglich - quasi „live” im Aufnahmestudio. Dazu wurde eigens ein Hygienekonzept genehmigt, das streng befolgt wird. Unter anderem ist eine Anmeldung notwendig.
Erlebt werden kann dann eine Mut machende Predigt, Lieder vom Musikteam (derzeit als Videoeinspielung), aktuelle Infos und die persönliche Begegnung - eben eingeschränkt durch die Corona-Auflagen.

Jungschar

Die Jungschar wird wieder starten, sobald für Kinder dieses Alters auch wieder Schulunterricht stattfindet (und es die entsprechenden Verordnungen hergeben). Auch dafür (ebenso wie für den Teenkreis) gibt es vorbereitete und genehmigte Hygienekonzepte.

Allianzgebetswoche

Bedingt durch den aktuellen Lockdown beschränkte sich die alljährliche Allianzgebets-woche dieses Jahr auf den Gottesdienst am 17.01.2021. Entsprechend wurde der Gebetsteil im Gottesdienst erweitert und Anliegen aus Uhlbach und aller Welt von verschiedenen Betern vor Gott gebracht.
Das Gebet und der gesamte Gottesdienst wurden wieder gemeinsam gestaltet von der ev. Kirchengemeinde Uhlbach und der Liebenzeller Gemeinschaft Uhlbach: Pfarrer Jakob Spaeth zusammen mit Gemeinschaftspastor Matthias Suckut, der die Predigt hielt. Die Kirchenmusik wurde ergänzt von Liedvorträgen von Markus und Christine Wachter. Thema der Allianzgebetswoche 2021 war „Lebenselixier Bibel“. 2021 war übrigens Jubiläumsjahr: Die weltweite Gebetsaktion über Länder- und Gemeindegrenzen hinweg gibt es seit 175 Jahren.

Unser Jubiläum in der Mehrzweckhalle Stuttgart-Uhlbach

Trotz Corona war es möglich, unser dreifaches Jubiläum im September 2020 in der Mehrzweckhalle zu feiern. Mit Hilfe unseres Schutzkonzeptes konnten wir bis zu 80 Personen in der Halle und mehrere Hundert Personen vor den Computerbildschirmen begrüßen. Die beiden Veranstaltungsblöcke am Sonntag, den 27.09.2020 wurden live über youtube übertragen.

Hier einige Eindrücke.

Unsere Geschichte

Im Jahr 2020 feierten wir verschiedene Jubiläen. Die Geschichte unserer Gemeinschaft in Stuttgart-Uhlbach haben wir auf extra Seiten zur Verfügung gestellt.