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Urlaub machen

Urlaub machen – nach den Einschränkungen der letzten Monate ist das für viele der große Wunsch. Wenn Paulus vermutlich mit dem Schiff nach Athen reist, dann nicht um dort Urlaub zu machen. Sein Anliegen ist es, dass dort Menschen die gute Nachricht von Jesus hören. Aber wie soll er das anpacken in diesem bedeutenden philosophischen Zentrum? ... Er beginnt damit, dass er sich die Stadt sehr genau anschaut. Er nimmt die Gebäude wahr, er beobachtet die Menschen. Paulus bemerkt, dass die Stadt geprägt ist von Götzenbildern und philosophischen Meinungen. Plötzlich wird er vom Geist Gottes bewegt und kommt mit den Menschen ins Gespräch. Er spürt, wie wichtig den Menschen die Verehrung der Götter ist. Täglich ist er im Gespräch mit den Juden in der Synagoge und mit den Götzenanbetern im Zentrum der Stadt, denen er begegnet. Einige Philosophen machen sich über ihn lustig und fragen: „Was will wohl dieser Schwätzer sagen?“ Andere sind interessiert, weil er offensichtlich von einem anderen Gott redet. Er erzählt ihnen die gute Nachricht von Jesus. Irgendwann ergreifen sie ihn und führen ihn zum Areopag, einem hohen Felsen mitten in der Stadt. Der Areopag ist der Tagungsort des obersten Rats, dort wollen die Menschen mehr von Paulus hören. Aus Sicht der Athener wäre es schlimm, wenn sie von diesem fremden Gott nichts wissen würden und darum bitten sie Paulus: „Können wir erfahren, was diese neue Lehre ist, von der du redest?“ Paulus ehrt in seiner Rede die Gottesfurcht der Athener. Erkannt hat das Paulus an der Tatsache, dass sie in ihrem Eifer sogar einen Altar für einen unbekannten Gott errichtet hatten. Da sie in ihrer Anbetung keinen Gott übersehen wollten haben sie diesen Altar errichtet. Paulus nützt nun die Gelegenheit ihnen von dem, für sie unbekannten Gott, zu erzählen. Er stellt Gott heraus als den Schöpfer. Doch er zeigt ihnen auch auf, dass dieser Gott keinen festen Wohnort hat. Er vermittelt, dass dieser Gott keine Unterstützung oder Hilfe von Menschen nötig hat. Trotzdem sind alle Menschen, so verkündigt Paulus, durch ihn geworden. Und genau an dieser Stelle bezeugt er:

Gott ist nicht ferne von einem jeden unter uns. Denn in ihm leben, weben und sind wir. Apostelgeschichte 17,27f.
So lautet der Monatsspruch von Juli. Es ist eine gewaltige Zusage Gottes. Viele Menschen heute geben zwar vor, dass sie nicht an Gott glauben, aber trotzdem wünscht sich so mancher spirituelle Erfahrungen. Tief im Menschen steckt die Sehnsucht nach einer höheren Macht. Da stellt sich die Frage: Wie können Christen heute die gute Nachricht des Evangeliums durch ihr Leben und ihre Worte so vermitteln, dass Menschen neugierig werden? Schauen wir was Paulus hier deutlich macht:

Gott ist da
An vielen Orten in Athen haben die Menschen Götterbilder aufgestellt. Sie wollen damit den Göttern Ehre erweisen und ihnen Opfer bringen. Doch trotz ihres Einsatzes und ihrer Bilder fühlen sie sich offensichtlich den Göttern fern. Jeder dieser Götter ist für irgendeinen Bereich zuständig. Wie ganz anders ist der lebendige Gott, von dem Paulus den Athener berichtet. Der Gott Israels ist Menschen so nahe gekommen, dass er in Jesus sogar Mensch geworden ist. So nahe ist unser Herr! Und durch die Auferstehung von Jesus kann Paulus auch bezeugen, dass Gott jedem begegnen möchte. „(Gott) will, dass alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen. 1. Timotheus 2,34 (Elberf. Übersetzung) Paulus macht seinen Zuhörern in den unterschiedlichen Orten deutlich, dass durch den Glauben an den gekreuzigten und auferstanden Jesus Christus jeder Mensch Gott erlebt und dadurch Hoffnung für die Zukunft hat. Und dieses Angebot gilt jedem Menschen. Das beeindruckt mich immer wieder. Egal, was einer hinter sich hat. Er ist Eingeladener, zu Jesus zu kommen und ihn in sein Leben aufzunehmen. In Johannes 1,12 heißt es: „Wie viele ihn aber aufnahmen, denen gab er Macht, Gottes Kinder zu werden, denen, die an seinen Namen glauben.“ Auf dem Areopag gibt es unterschiedliche Reaktionen. Die einen wollen Paulus nicht weiter zuhören. Mit der Auferstehung der Toten können sie nichts anfangen. Aber es gibt auch die anderen, die zum Glauben an Jesus finden.

In Jesus sein
Paulus erklärt es den Christen in Galatien mal so: „Denn ihr seid alle durch den Glauben Gottes Kinder in Christus Jesus.“ Galater 3,26. Wie in der Predigt auf dem Areopag macht Paulus deutlich, dass alle, die an Jesus glauben, in ihm sind. Er ist in uns – und wir in ihm. So eng verbunden sind Glaubende mit Jesus durch den Glauben. Das bedeutet, dass Christen nicht mehr abhängig sind von dem, was sich im Leben ereignet. Nichts kann von Gott trennen – nicht einmal der Tod. In Jesus Christus ist Geborgenheit, egal wie sich Situationen entwickeln. Er ist bei uns zu Hause oder unterwegs, in unseren Beziehungen oder an unserer Arbeit. Unser Leben, unser Bewegen – alles geschieht in Jesus. Und Jesus hat zugesagt, dass er alle Tage bei uns ist, auch jedem von uns heute. Was für eine großartige Botschaft! Wenn es mir nicht gut geht, wenn Krankheit oder Nöte mir zu schaffen machen, dann keine Sorge: In Jesus weiß ich, dass er mir helfen wird. Und wenn es mir gut geht, dann bringe ich ihm meine Freude und Dankbarkeit zum Ausdruck. Jesus möchte, dass wir in ihm ruhen und aus seiner Ruhe zum Segen für andere werden. In diesem Frühjahr hat mich unser Feigenbaum überrascht. Im letzten Herbst hat meine Frau ihn kräftig zurückgeschnitten, da er sich stark ausgebreitet hatte. Es wurde Frühling und es sah nicht danach aus, dass es mit diesem Strauch noch etwas werden würde. Ich hatte mich schon damit abgefunden, dass wir in diesem Jahr auf die leckeren Früchte verzichten müssen. Aber da habe ich mich wohl getäuscht. In den letzten Wochen sollte sich das massiv ändern. Nach den winzigen Knospen hat der Baum stark ausgeschlagen. Nun ist er voller saftig grüner Blätter und die ersten Fruchtansätze sind zu sehen. Die Äste sind verbunden mit dem Stamm und von dort kommt reichlich Kraft, für die Blätter und das Wachstum der Früchte. Übertragen gesagt: Weil wir durch das regelmäßige Lesen in der Bibel und das Gespräch mit Jesus im Gebet eng mit ihm verbunden sind, wird es gar nicht zu verhindern sein, dass die Liebe von Jesus und damit seine gute Nachricht Menschen in unserer Umgebung erreicht.

Euer Gemeinschaftspastor
Matthias Suckut

Predigt von Gemeinschaftsleiter Ralf Kraft

Hauptsache gesund. (?)

Predigt von Ralf Kraft, Leider der Liebenzeller Gemeinschaft Uhlbach,
in der Gemeinschaftsstunde Uhlbach am 25. April 2021

Zu den Geburtstagsglückwünschen gehört es bei vielen dazu: Ich wünsche dir Gesundheit. Und eine Festrunde wird sich schnell einig: Hauptsache gesund. Jetzt in Corona-Zeiten gibt es noch eine allgegenwärtige Schlussformel bei E-Mails oder bei persönlichen Verabschiedungen. Als Christen wollen wir einen Blick in die Bibel werfen: Ist Gesundheit die Hauptsache – oder vielleicht sogar absolut unwesentlich, weil es viel wichtigere Dinge für unser Leben gibt?

Das ganze Predigtskript zum Download

Unser Jubiläum

Wir konnten trotz Corona 2020 durch unser solides Schutzkonzept ein tolles Jubiläum in der Uhlbacher Festhalle feiern. Hier kannst du die Mitschnitte des Gottesdienstes und der Bezirkskonferenz anschauen: